Jugendliche gestalten ihr Zuhause

In unserer Außen- Wohn- und Arbeitsgemeinschaft (AWAG) Mittelmühle helfen die Jugendlichen bei der Renovierung mit. Dort erhalten die Jugendlichen eine erfolgversprechende Chance auf ein selbstbestimmtes, wertvolles Leben und eine solide berufliche Basis.

In dieser Einrichtung können die jungen Menschen nochmals komplett neu anfangen. Hier leben und arbeiten die Jugendlichen zusammen mit Sozialarbeitern und fachlichen Betreuern fernab von ihrem Quartier. Die Einrichtung ist so konzipiert, dass sich die jungen Menschen hier wohlfühlen und eine positive Einstellung zur Arbeit entwickeln.

Die Jugendlichen leben in der WG in einem strukturierten Alltag. Dadurch lernen sie Disziplin, persönliches Engagement und ein Zugehörigkeitsgefühl, welches sie zuvor oft nicht kannten. Mancher Jugendliche hat unsere Wohngemeinschaft bereits als „echte Familie“ bezeichnet.

Diese Einrichtung soll nun renoviert werden. Dabei werden die Jugendlichen mithelfen. Sie können Ideen einbringen, wie sie ihr „Zuhause“ gestalten wollen. Dies schafft nicht nur eine persönliche Note, sondern auch einen Bezug zur Einrichtung. Sie haben etwas geleistet, was alle anderen sehen können.

Bereits in der Vergangenheit haben so die Jugendlichen mitgeholfen, z. B. bei der Renovierung der Küche oder des Wohnzimmers. Nun stehen weitere Räume an, die einer Erneuerung bedürfen, z. B. das Badezimmer.

Folgende Arbeiten führen die Jugendlichen durch, einige unter fachlicher Anleitung:

Tapezieren
Wände streichen
Kabel verlegen
Bad renovieren
Entrümpelungen
Aufräumarbeiten
Einfache Reparaturarbeiten

Terrasse gewinnt Energie

In einem unserer Verselbständigungshäuser sanieren wir gemeinsam mit unseren Jugendlichen die Terrasse. Da sie undicht war und das Wasser in die darunter liegende Garage sickerte, mussten wir eine neue Dichtbeschichtung anbringen. Außerdem sah die verblasste Kunststoffverkleidung nicht mehr schön aus und verunstaltete den schönen Anblick auf das alte Fachwerkhaus. Auf den neuen Untergrund haben wir einen natürlichen Holzdielenboden gelegt. Zu guter letzt montieren wir nun das Geländer. Hier haben wir uns dazu entschieden, gespendete Solar-Module anzubringen. Diese sehen nicht nur modern aus, sondern gewinnen noch wertvolle Energie. Das System arbeitet mit ungefährlichen 36 Volt.

Zurück zu den Wurzeln

„Zurück zu unseren Wurzeln“. Wir steigen aus der Systematik der klassischen Jugendhilfe aus. Die so zurückgewonnenen Freiheiten lassen uns wieder ganz auf das konzentrieren, was wir am besten können: Hilfe für junge Menschen, die durch alle Raster fallen.

Denn wir haben erkannt, dass für „entkoppelte Jugendliche“, sogenannte Systemsprenger mit ihren komplexen Biografien und Problemlagen Angebote der klassischen Jugendhilfe eher ungeeignet sind.

Wir nehmen diese jungen Menschen vorurteilsfrei auf und schenken ihnen einen Vertrauensbonus, auch wenn schon jedes Amt aufgegeben hat. Wir zeigen ihnen durch einen sehr pragmatischen Ansatz, dass Sie etwas wert sind und etwas leisten, auf das sie stolz sein können.

Unsere Mitarbeiter kommen nicht, wie in der Jugendhilfe üblich, nur aus dem pädagogischen Bereich. Bei uns arbeiten bodenständige Menschen aus vielen Bereichen mit den Jugendlichen. Sie haben in ihrem Leben etwas erreicht und möchten entsprechende Werte an die junge Generation weitergeben: Handwerk, Kultur, Wissenschaft, Technik, usw. Unser Team gibt Halt und Orientierung, lässt die jungen Menschen nah an sich ran. Wir geben Anbindung und Zugehörigkeit.

Zusätzlich arbeiten wir eng mit Experten z.B. aus dem Sucht-, Schul- und Ausbildungsbereich zusammen. Wir arbeiten in sehr kleinen Gruppen und können so sehr individuell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen. Ebenso können wir Rückschläge verkraften und werfen einen Jugendlichen nicht raus, wenn er beispielsweise rückfällig wird.

Mit dem Ausstieg aus der klassischen Jugendhilfe sind wir auf eine andere Finanzierung angewiesen. Wir benötigen Unterstützung in Form von Spenden oder Sponsoring. Wer uns unterstützen möchte, findet auf unserer Website weitere Informationen: Informationen für Unterstützer

CoLab Projekte in 2016

Unsere Jugendlichen haben das Jugendcafé Speyer-Mitte weiter entwickelt und es war Ort vieler Jugendveranstaltungen und von vier Konzerten mit begeisterten Zuschauern. Unser Team und die Programmteilnehmer haben die Organisation übernommen und so für das leibliche Wohl gesorgt. Im Februar waren Reinig, Braun und Böhm mit einem Liederabend um die Pfalz zu Gast, im April Maria und Wolfgang Schuch zum Thema „die Felder von Verdun“, im Juni hat uns Paddy Schmidt mit einem irischen Abend auf die Insel geholt und im November lieferte Ivo Pügner eine Hommage an Reinhard Mey. Auch für 2017 sind weitere Konzerte und Jugendveranstaltungen in Planung.

Neben mehreren Medienprojekten stach Eines besonders heraus: Der Landkreis Werra-Meißner hat einen Wettbewerb zum Thema all Inclusive – Eure Inklusion ausgeschrieben. Die Teilnehmer der CoLab haben hierzu einen 5 minütigen Film produziert, diesen präsentiert und den dritten Preis bekommen. Neben der Urkunde gab es noch vom Landrat Herrn Reuß Freikarten für das Erlebnisbad und VIP Karten für ein mehrtägiges Open Air Konzert für unsere jungen Filmemacher.

Auch gabt es wieder zahlreiche IT-Projekte in unserer Ausbildungsfirma, bei denen unsere Teilnehmer produktive Hilfestellung leisten konnten und dies‘ sowohl bei Privatpersonen aber auch bei Organisationen und Firmen. So lernen sie erste Schritte in Vorbereitung auf ihre Ausbildung und bekommen Selbstvertrauen. Neben dem Büro in Speyer wurde eine Niederlassung in Eisenach eröffnet, um die Mitte und den Osten Deutschlands von dort aus zu bearbeiten. Neben den Plätzen für Qualifizierungen und Praktika haben wir zurzeit 8 Auszubildende, drei im 1. Lehrjahr, zwei im 2. Lehrjahr und drei im 3. Lehrjahr. Bislang wurden mehr als 30 Lehren bei der CoLab erfolgreich abgeschlossen.

2016 hat der erste eigene Schüler der CoLab seinen Hauptschulabschluss gemacht. Gelehrt und gelernt wurde im Haus, die Prüfung wurde vor einem offiziellen Gremium abgelegt. Hier konnte Chris mit seiner Präsentation zum Thema erneuerbare Energien und Wasserkraft eine glatte EINS erzielen und sich die gleiche Note für den Gesamtabschluss sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Die Alte Hofreite – unser neues Mädchenhaus in Rittmannshausen – ist jetzt auf dem neusten technischen Stand. Hier wurden viele Renovierungs- und Umbauarbeiten ausgeführt und Dank der liebevollen Ausgestaltung der Räume durch unsere Einrichtungsleiterin Anja Lenze ein tolles zu Hause Gefühl für unsere Teilnehmerinnen geschaffen.

In der AWAG Mittelmühle in Datterode hat sich auch viel getan:
Die Scheune und der Garten wurden mit Unterstützung des Kreises von all dem Bauschutt befreit, mehrere Zäune und Tore sorgen für eine neue Raumaufteilung und bieten nun Platz für unseren Schäferhund und zwei Schafe. Es wurde mit Unterstützung der Gemeinde und der Nachbarschaft im Mühlgraben die Sandbänke eingeebnet und ein Grillplatz neu angelegt.

Die Küche ist komplett renoviert: der Boden begradigt, die Wände isoliert und neue Elektrik installiert. Dank einer Spende hat die Küche nun auch neue Geräte und Schränke, was die tägliche Versorgung und das gemeinsame Kochen erleichtert.

Zur Zeit wird das Wohnzimmer mit Hilfe von Fachfirmen komplett renoviert, die Zwischendeck zum Keller und teilweise das Fachwerk in den Wänden wurde schon erneuert. Es wird noch eine neue Verkabelung verlegt und installiert. Im Februar soll alles fertig werden. Das Kellergeschoss dient nun als Stromspeicherraum, gespickt mit Batterieblöcken, die bis zu 40 KW/h aufnehmen können.

Der Dreschschuppen bekam in 2016 eine neue Rückwand, einige neue Holzträger und das Dach wurden saniert. Auch hier war wieder Platz zur Erweiterung der Photovoltaik-Anlage.
Mittlerweile produzieret die Mittelmühle mit der
Wasserkraft                        8.000 KW/h,
Photovoltaik                       7.000 KW/h
pro Jahr.
Zusammen mit der AWG Oetmannshausen
Wasserkraft                         15.000 KW/h
wird mehr als die Hälfte des Gesamtverbrauches an Energie für Strom und Heizung selber erzeugt!

Für 2017 ist die Sanierung und der Ausbau eines weiteren AWG Standortes in Datterode geplant, der fußläufig nur 2 Minuten von der Mittelmühe entfernt ist.

Renovierung der Küche in der AWAG Mittelmühle

Unser Konzept in der Außenwohn- und Arbeitsgruppe AWAG Mittelmühle sieht vor, dass unsere jugendlichen Teilnehmer tatkräftig helfen, die alte Wassermühle zu renovieren. Die Ergebnisse bisher können sich sehen lassen: unsere alte Mühle ist im großen und ganzen schon sehr gemütlich.

Doch es gibt noch einiges zu tun. Anfang dieses Jahres haben wir uns gemeinsam an die Küche gemacht. Das tat auch Not: Der Boden war abgesenkt, sodass sich die Fliesen schon gefährlich lösten, geheizt wurde mit einem maroden Holzofen, die Installationen waren veraltet und auch die Einrichtung stammte aus dem vergangenen Jahrhundert.

So war es der gemeinsame Wunsch, hier etwas zu ändern und wir machten uns mit unseren Jungs tatkräftig ans Werk.

Herausgekommen ist eine schöne Küche, in der wir uns sehr wohl fühlen. Die Jungs sind zurecht mal wieder stolz auf das, was sie geleistet haben. Sie haben eine kleine Präsentation über die geleistete Arbeit erstellt, die Sie hier ansehen können: Kuechenrenovierung-AWAG_MM (PDF). Viel Spaß beim anschauen…

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Spender, welche dieses Vorhaben möglich gemacht haben!

Azubi WG eröffnet – Betreuter Wohnraum im schönen Wehretal für unsere jungen Azubis

Es wird viel geschafft im sonst eher ruhigen und idyllischen Wehretal. Unsere jungen „Schützlinge“ packen mit an und helfen, die alte Mühle wieder auf Vordermann zu bringen.

Hier entsteht derzeit unsere Azubi-WG „AWG Wehretal„, eine Verselbständigungsgruppe für junge Erwachsene.

Es gibt viel zu tun
Zu lange konnte an dem schönen Haus nichts mehr gemacht werden. Seit Anfang 2015 haben wir das Anwesen übernommen. Seit dem entfernen unsere Jungs alte Böden und Tapeten, klopfen Schlitze und stemmen Mauerdurchbrüche, verlegen Kabel, schleifen Böden, begradigen Wände, tapezieren, streichen, bauen eine neue Küche ein…

Vorerst nicht zurück in die Stadt
Die ersten von drei Wohnungen sind schon fertig. Sie stehen unseren Teilnehmern zur Verfügung, die sich dafür entschieden haben, nach ihrem erfolgreichen Durchlauf der „AWAG Mittelmühle“ ihre Ausbildung im Werra-Meissner-Kreis zu absolvieren. Die meisten unserer Teilnehmer kommen aus den Städten der Vorderpfalz. Viele möchten jedoch zunächst nicht mehr zurück in alte Kreise. Zu groß scheint ihnen die Gefahr, wieder in alte Muster zu fallen.

Der erste eigene Wohnraum
Das ist schon etwas Besonderes, die erste eigene Wohnung. Zwar hatte der ein- oder andere von unseren Teilnehmern bereits einst eine eigene Bleibe gehabt. Dies war jedoch nur auf den ersten Blick ein Erfolg. Häufig war dies auch durch unsere staatlichen Hilfesysteme eine falsche Entscheidung aus der Not heraus und nicht förderlich für eine nachhaltig positive Lebensentwicklung. Fehlende Stabilität und Reife des jungen Menschen und falsche Lage der Wohnung in „Gettos“ mit billigen Mieten führten meist dazu, dass diese scheinbare Eigenständigkeit im Chaos und Rauswurf endete.

Dies ist  diesmal anders: neben einem wunderschönen und großzügigen Wohnraum in der historischen Wassermühle an der Wehre finden sie hier auch nach dem Erreichen der Ausbildungsreife weiterhin Menschen, die ihnen vertraut sind uns sie bei ihrem weiteren Weg mit Rat und Tat begleiten. Dadurch können sie sich ganz auf ihre Ausbildung und die kommenden Schritte konzentrieren.

Danke für Spenden
An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der Jugendlichen ganz herzlich für Ihre Spenden bedanken. Durch Ihre Unterstützung können wir den jungen Menschen ein so schönes Zuhause aufbauen und anbieten. Dies ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Verselbständigung unserer jungen Menschen.

Azubis erreichen zweites Lehrjahr. Neuer Jahrgang beginnt. Standort in Eisenach eröffnet.

Vergangenes Jahr startete unsere Azubifirma in Speyer mit drei neuen Auszubildenden im IT-Bereich. Gemäß unserem Motto “Wo Andere aufgeben, bilden wir aus!” gaben wir diesen jungen Menschen eine Chance, die durch ungünstige Bedingungen benachteiligt waren.

Es hat sich gelohnt: Alle drei Azubis haben nun das erste Lehrjahr erfolgreich abgeschlossen. Anfang September begannen sie ihr zweites Ausbildungsjahr.

Jugendliche, die zu uns kommen, haben zunächst multible Probleme. Sie haben, wenn überhaupt nur einen Hauptschulabschluss, folgen oft falschen Freunden und geraten dadurch in massive Schwierigkeiten“, so Thomas Friedrich, Geschäftsführer der gemeinnützigen Einrichtung. „Von all diesen Dingen ist nach dem Durchlaufen unserer Wohngruppe “Außenwohn- und Arbeitsgruppe AWAG Mittelmühle”  und dem ersten Ausbildungsjahr mit ernsthafter und konzentrierter Arbeit nur noch wenig zu spüren. Drei junge Persönlichkeiten beginnen nun ihr zweites Lehrjahr.

Auch in diesem Jahr beginnen wieder benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung zum IT-Fachinformatiker und IT Systemkaufmann bei uns.

Neuer Standort in Eisenach

Da manche Jugendliche nach dem Durchlaufen unserer Wohngruppe “Außenwohn- und Arbeitsgruppe AWAG Mittelmühle” aus persönlichen Gründen nicht in alte Kreise nach Rheinland-Pfalz zurückkehren möchten, bieten wir unser Angebot ab sofort mit zwei Plätzen auch in Eisenach an.

Durch das Engagement und die große Erfahrung der CoLab gelingt es der Einrichtung, dass auch scheinbar hoffnungslose Fälle den Sprung ins Berufsleben schaffen. Dies belegt auch die hohe Anzahl derjenigen, die diesen Weg bereits erfolgreich gegangen sind und die heute ihr Können dem ersten Arbeitsmarkt als wichtige Fachkräfte unter Beweis stellen.

www.azubifirma.de

Den Hauptschulabschluss nachholen – bei CoLab

Ein Hauptschulabschluss ist Voraussetzung für fast jede Berufsausbildung. Gemäß unserem Anspruch „Wo Andere aufgeben, bilden wir aus.“ arbeiten wir mit jungen Menschen, die sonst keine Chance mehr auf ein selbstbestimmtes Leben und einen nachhaltigen Einstieg ins Berufsleben haben. Diese jungen Menschen haben wegen multipler Probleme oft versäumt, einen Schulabschluss  zu absolvieren. Damit es gelingt, unsere „Schützlinge“ ins Ziel zu bringen, ist das Nachholen des Schulabschlusses notwendig.

In unserer AWAG Mittelmühle  können unsere Jugendlichen den Hauptschulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg jetzt nachholen.

Geschafft! – Nach einem Jahr endlich wieder festen Boden unter den Füßen

„Was für ein Leben…“ Perspektivlosigkeit, Alkohol, Kriminalität und Gewalt. Letzteres brachte Andrej bereits eine empfindliche Bewährungsstrafe ein; Haft drohte. Kein Halt. Zuhause war er schon lange nicht mehr. Andrej strauchelte so durch das Leben, war mal hier und mal dort, manche Nacht musste er auch unter freiem Himmel verbringen…

Jetzt oder nie…“ Als der damals 24-Jährige dann zur CoLab kam, wollte er das ändern. Anfang 2014 machte er den Schritt und zog in die AWAG Mittelmühle ein.

Nochmals komplett neu anfangen.“  Schritt für Schritt sollte es nun aufwärts gehen. Durch den Abstand zur alten Welt und einem strukturierten Alltag kommt Andrej wieder auf die Füße. Interessante Arbeiten im handwerklichen und technischen Bereich zeigen dem Jungen, dass er was kann.

Im Kopf klar kommen, aber auch auf die körperliche Gesundheit achten.“ Als Andrej in die Gruppe kam, war er nicht einmal mehr krankenversichert. Seit langer Zeit klagte er über massive Beschwerden. Dies, aber auch viele andere wichtige Dinge konnte Andrej nun endlich mit Unterstützung der Betreuer aus der AWAG Mittelmühle angehen und in den Griff bekommen.

„Die Ausbildung anfangen und mein Leben weiter aufbauen.“ Andrej hat noch viel vor. Die AWAG Mittelmühle hat er mittlerweile erfolgreich durchlaufen. Er wollte zurück in seine alte Heimat zu Familie und Freuden. Dort wohnt er jetzt in einer von CoLab  betreuten Wohnung und beginnt seine Ausbildung als IT-Systemkaufmann in der Azubifirma.

Zurück in alte Kreise: NEIN!“ Andrej hat viel gelernt: auch was ihm gut tut und was nicht. Sicherlich werden noch Steine auf dem Weg liegen, aber Andrej weiß, was er kann und wer hinter ihm steht, wenn er Hilfe braucht. Den Draht zu Eltern und Freuden hat er längst zurück gefunden…


Um unser Angebot aufrecht zu erhalten, sind wir auf Spenden angewiesen!

Für diese oft wohnsitzlosen und von Drogen, Gewalt und Kriminalität beeinflussten jungen Menschen gibt es zu Beginn an so gut wie keine staatliche Unterstützung, da sie zunächst von keinem Sozialsystemen mehr erreicht und in diese erst wieder integriert werden müssen. So war es auch bei Andrej. Es fühlte sich keine Behörde zuständig. So blieb uns nur der Weg über Spenden und persönliches Engagement. Andrej hatte Glück: für viele Andere reicht es leider jedoch häufig nicht…

colab.de/spende

Speyerer Ausbildungsfirma nimmt neuen Ausbildungsjahrgang auf

Gemeinsam mit einem starken Verbundspartner aus der Wirtschaft bietet das gemeinnützige Unternehmen wieder Ausbildungen im IT-Bereich an. Privatkunden haben die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen  wie zum Beispiel Laptop-Reparaturen oder Heimnetzwerke bei CoLab zu beauftragen.

Gemäß unserem Motto „Wo Andere aufgeben, bilden wir aus!“ geben wir den jungen Menschen eine Chance, die durch ungünstige Bedingungen benachteiligt sind. „Jugendliche, die zu uns kommen, haben oftmals Probleme im Elternhaus, folgen falschen Freunden und geraten dadurch in von Drogen, Gewalt und Kriminalität geprägte Kreise„, so Thomas Friedrich, Geschäftsführer der gemeinnützigen Einrichtung. CoLab hilft  auch in sehr schwierigen Fällen; die Teilnehmer durchlaufen dann zunächst den vorgeschaltenen Baustein „Außenwohn- und Arbeitsgruppe AWAG Mittelmühle“ und erlangen dort die Ausbildungsreife.

Durch das Engagement und die große Erfahrung der CoLab gelingt es der Einrichtung, dass auch scheinbar hoffnungslose Fälle den Sprung ins Berufsleben schaffen. Dies belegt auch die hohe Anzahl derjenigen, die diesen Weg bereits erfolgreich gegangen sind und die heute ihr Können dem ersten Arbeitsmarkt als wichtige Fachkräfte unter Beweis stellen.

Wir konnten in diesem Ausbildungsjahrgang drei unserer Jugendlichen, die wir bereits länger betreuen, als IT-Fachinformatier und IT-Systemkaufmann in Ausbildung nehmen. Somit schaffen wir es wieder, unserem nachhaltigen Anspruch gerecht zu werden„, so Friedrich.

Drei weitere Plätze stehen noch für EQ-Teilnehmer zur Verfügung.

www.colab.de/azubifirma