Multikulturelle CD-Produktion „Kommerzlos“ erfolgreich abgeschlossen

Die CD vereint den vielseitigen Hip-Hop-Untergrund aus Deutschland. Über den Radiosender rasik.de konnten sich junge RAP-Talente zur Teilnahme an dem Sampler bewerben. Die Resonanz war riesig und das Ergebnis ist nun zu bestaunen: der Hip-Hop-Sampler „Kommerzlos“ ist fertig.
Die CD wurde durch Mittel der Robert-Bosch-Stiftung ermöglicht und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck.
Auf der CD sind einheimische und zugewanderte Künstler vertreten, die sich in ihren Texten mit ihren Träumen und Wünschen beschäftigen. Auch die Wahrnehmung Ihrer Umgebung ist ein Thema.
An der CD sind Menschen unterschiedlichster Herkunft beteiligt. Sie ist somit auch ein gelungenes Beispiel, wie Integration funktionieren kann.
Bei der professionellen Produktion haben die meist aus sozial schwachen Verhältnissen stammenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen der CoLab gezeigt, was sie können.
Für alle Beteiligten hatte die Produktion der CD einen wichtigen Lerneffekt. Sie hatten einen Einblick in den Alltag einer professionellen Produktion. Dies ist ganz im Sinne des Ausbildungskonzepts von CoLab als Fachkraftwerk. Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen bekommen eine Perspektive auf einen nachhaltigen Einstieg ins Berufsleben. Die gelungene CD ist eine weitere wichtige Referenz hierfür. Der Erfolg ermutigt uns, bereits an der nächsten CD aus der Kommerzlos-Reihe zu arbeiten.
Die CD kann für fünf Euro zzgl. Versand unter www.rasik.de bestellt werden.

Offizieller Start von edura.fm in der Anne-Frank-Realschule plus

In Anwesenheit von Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß ging am 15. November 2010 um 12.00 Uhr in der Anne-Frank-Realschule plus in Ludwigshafen der offizielle Start der Schulradio-Plattform edura.fm über die Bühne. Die Internetplattform edura.fm ist Teil der Schulradio-Initiative edura von CoLab (Speyer) und medien+bildung.com (Ludwigshafen), die von der Multimediainitiative rlpinform der Landesregierung Rheinland-Pfalz gefördert wird. Mit einem gemeinsamen Webradio und multimedialen Präsentationsmöglichkeiten für Radiogruppen wollen die Partner die Radioarbeit von Schulen im Land verknüpfen und den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit bieten mit ihren Themen und ihrer Musik im Internet auf Sendung zu gehen.
Website von edura.fm

Polizeiinspektion Speyer produziert in Kooperation mit CoLab und dem OK-TV Ludwigshafen ein eigenes Magazin „polizei.tv Speyer“

Im Vordergrund von „polizei.tv Speyer“ steht eine neue und moderne Form der Öffentlichkeitsarbeit: Durch die Nutzung der Medien „Lokalfernsehen“ und „Internet“ will die Polizeiinspektion Speyer noch mehr Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Präventionsarbeit erreichen. Durch die Sendung führen zwei Moderatoren, Polizeikommissarin Simone Diehl und Polizeihauptkommissar Andreas Hellwich. Sie stellen die verschiedenen Themenbeiträge vor und führen ein Interview mit einem Studiogast. Das Schwerpunktthema der ersten Sendung mit einer Länge von etwa 29 Minuten lautet „Alkohol im Straßenverkehr“. An die breite Bevölkerung gerichtet wird über die Gefahren, mögliche Folgen und die Arbeit der Polizei in diesem Kontext informiert. Weitere Ausgaben zu jeweils anderen Themenstellungen sind bei einer positiven Zuschauerresonanz beabsichtigt.
Sendung online anschauen (wmv)

CoLab baut zusammen mit der medien+bildung. com die landesweite Schulradioplattform edura.fm auf

Die Schulradioplattform edura.fm soll zum Einen die medienpädagogische Radioarbeit in Rheinland-Pfalz vernetzen und als überregionales Internetradio Beiträge und Sendungen streamen sowie andererseits allen teilnehmenden Schulen die Möglichkeit bieten, ihre Radioarbeit individuell auf einer eigenen Seite zu präsentieren. Über edura.fm können alle interessierten Schulen in Rheinland-Pfalz eigene Sendungen ausstrahlen und die Arbeit ihrer Radiogruppen im Internet präsentieren. Damit trägt das Konzept der technischen Entwicklung Rechnung, dass das Medium Radio sich immer stärker in Richtung Internet entwickelt. Weiterhin werden interaktive Elemente im Sinne einer Communitybildung (Social Web, Web 2.0) wie Gästebuch, Forum, Voting, Uploads eigener Lieder oder Beiträge zur Verfügung gestellt.
Website von edura.fm

CoLab ist Gründungsmitglied im MedienKompetenzNetz (MKN) Speyer

MedienKompetenzNetzwerke tragen dazu bei, Medieninteressierten in einer Region kompetent, schnell und gezielt in Medienfragen weiterzuhelfen. Dass mehrere Institutionen zu einem Themenfeld nebeneinander und nicht stärker zusammenarbeiten, ist nicht mehr zeitgemäß. Gemeinsam können Angebote der Medienbildung gemacht werden, die einzelne Institutionen nur schwer realisieren könnten. Zu diesem Zweck hat sich die Stadt Speyer, die CoLab gGmbh, das Historische Museum der Pfalz, die Katholische Erwachsenenbildung Diözese Speyer, das Kinder- und Jugendtheater, das Landesarchiv sowie der Offene Kanal Speyer haben am 3.12.2008 eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, um das MedienKompetenzNetzwerk Speyer zu gründen. Weitere überregionale Partner sind das Landesbibliothekszentrum, das Bildungszentrum BürgerMedien und medien+bildung.com, die Medienlernwerkstätten in Rheinland-Pfalz anbietet.

Film „Westside Story“ bei der LOS-Bilanzkonferenz vertreten

Zehn Jahre LOS – Lokales Kapital für soziale Zwecke. Zeit Bilanz zu ziehen, zurückzublicken auf vielfältige Inititativen und Projekte. In Berlin trafen sich Vertreter verschiedenster Kommunen, in denen LOS-Projekte durchgeführt wurden. Auch die Stadt Speyer war auf dieser Konferenz mit einem Projekt aus Speyer-Nord vertreten und zwar dem Film „Westside Story“, der von Jugendlichen aus Speyer-Nord mit Jugendlichen aus Speyer-West von CoLab gedreht wurde. Er wurde als einer von 11 Filmen aus insgesamt 60 Beiträgen LOS-Filmfestival in der Kategorie Mikroprojekte nominiert. Es gab noch zwei weitere Kategorien, LOS-Fördergebiete und Gender Mainstreaming. Letztlich hat der Film nicht gewonnen. Doch auch schon die Nominierung sahen alle als Erfolg und werteten dies als Anerkennung der Arbeit. Ein Ansporn zum Weitermachen war die Teilnahme allemal.

Radio rasik.de gewinnt den Jury-Preis beim PRIX EUROPA 2007

War alleine schon die Nominierung zum PRIX EUROPA ein großer Erfolg, so ist der Gewinn des Jury-Preises die Steigerung dazu. rasik.de gewann zwar keinen der 13 Preise in den Kategorien, doch überzeugte die Präsentation unseres Radios die Jury, und so erhielten wir den Jury-Preis. Gerade weil darin Medienprofis aus ganz Europa vertreten waren, macht uns dies besonders stolz. Über 1000 Medienschaffende waren für eine Woche nach Berlin gereist und schauten oder hörten die Wettbewerbsbeiträge an. In der anschließenden Diskussion wurden die Beiträge von den Jurymitgliedern bewertet. Die Jury setzte sich aus je einem Mitglied aller am Wettbewerb teilnehmenden Gruppen zusammen. So stellte rasik.de, wie alle anderen Wettbewerber, ein Jury-Mitglied im Bereich Internet, wofür das Radio nominiert war.

Radio rasik.de beim Wettbewerb „Wege ins Netz 2007“ lobend erwähnt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie richtet den Wettbewerb „Wege ins Netz“ aus. Ausgezeichnet werden vorbildliche Beispiele von Initiativen und Projekten, die die Bevölkerung zielgruppengerecht und erfolgreich an das Internet heranführen. Beim diesjährigen Wettbewerb wurde rasik.de von der Fachjury beim Sonderpreis „Migration“ lobend erwähnt: „Jugendliche lernen, wie Radio gemacht wird. Das Programm wird von deutschen und russischen Jugendlichen aktiv und selbstständig mitgestaltet. Das Projekt hilft bei der beruflichen Orientierung, indem es die Interessen und die Fähigkeiten der jungen Menschen weckt. Der Rundfunksender sendet sowohl in deutscher als auch in russischer Sprache. Teilnehmer bekommen auch Hilfe bei schulischen Problemen und beim Einstieg ins Berufsleben, z. B. durch Bewerbertraining.
Broschüre zum Wettbewerb mit der Kurzvorstellung von rasik.de (PDF)

Radio rasik.de zur Teilnahme am Wettbewerb beim Prix Europa ausgewählt

Radio rasik.de ist nominiert für den Prix Europa in Berlin. Unter 671 Bewerbern aus 36 europäischen Ländern wurde das Radio zu mehrtägigen Festivals eingeladen. In der Kategorie „Internet“, für die rasik.de sich beworben hatte, nehmen Produktionen aus zehn europäischen Staaten teil. Fast alle Beiträge wurden von großen Medienunternehmen eingereicht. Genannt seien ARD, arte, Radio Berlin-Brandenburg, Norddeutscher Rundfunk, ZDF, BBC, RTÉ. Das alleine ist schon ein riesiger Erfolg, das „kleine“ Radio darf sich mit den „Großen“ der Medienbranche messen. Der Wettbewerb findet innerhalb des achttägigen Festivals Prix Europa statt. Die Fachjury setzt sich aus je einem Mitglied aller am Wettbewerb teilnehmenden Gruppen zusammen. Am 20. Oktober werden die Ergebnisse der Jury bekannt gegeben. Es gibt 13 Preise in drei Kategorien: TV, Radio, Internet. Das Festival Prix Europa wurde vom Europarat und der Europäischen Kulturstiftung gegründet.

SAP AG unterstützt rasik.de im Rahmen des regionalen Sponsoring

Das Potential des Radios rasik.de ist noch nicht ausgeschöpft. Daher wollen wir das Radio weiter ausbauen und das Radioteam über die Praktikanten hinaus erweitern. Weitere, vor allem einheimische Jugendliche sollen ehrenamtlich beim Radio mitwirken. Wir verfolgen damit zwei Ziele: Verbesserung der Integration von Migranten in die Gesellschaft und die Vermittlung von Softskills. Hierzu benötigen wir eine weitere hauptamtliche Medienfachkraft, welche die Jugendlichen anleitet und betreut. Um dies zu erreichen werden wir von der SAP im Rahmen des regionalen Sponsoring unterstützt. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Das deutsch-russische Radio „rasik.de“ gibt Jugendlichen die Möglichkeit, im Radioteam mitzuwirken. Das Programm richtet sich sowohl an deutsch- als auch an russisch-sprachige Zuhörer und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Gelingen einer multikulturellen Gesellschaft.“